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Die Walküre (Oper)

 
Foto zum Inhalt der Oper "Die Walküre" - Wotan: Ian Paterson Foto zum Inhalt der Oper "Die Walküre" - Wotan: Ian Paterson Bild: Deutsche Oper Berlin © Bettina Stöß (von 2017)

"Der Ring des Nibelungen" besteht aus vier Teilen. Wir stellen hier Inhalt und Handlung von "Die Walküre" vor. Es ist der erste Abend nach dem Vorabend des Bühnenweihfestspiels, also die zweite Veranstaltung von "Der Ring". 

Wotan und seine Töchter und eine heiße Feuersbrunst: "Die Walküre" 

Die Walküre - Inhalt der Oper

Komponist
Richard Wagner

Libretto
Richard Wagner

Uraufführung
26. Juni 1870 im Nationaltheater München

Hauptfiguren
Die Walküren

 

  • Brünnhilde (Sopran)
  • Helmwige (Sopran)
  • Gerhilde (Sopran)
  • Ortlinde (Sopran)
  • Waltraute (Mezzosopran)
  • Siegrune (Mezzosopran)
  • Roßweiße (Mezzosopran)
  • Grimgerde (Alt)
  • Schwertleite (Alt)

 

  • Siegmund (Tenor)
  • Hunding (Bass)
  • Wotan (Bariton)
  • Sieglingde (Sopran)
  • Fricka (Mezzosopran)

 

Keine Nebenfiguren, kein Chor

Ort und Zeit

Wohnung der Hundings und im Gebirge zur mythischen Vorzeit

Gliederung
3 Akte in durchkomponierter Form


Handlung der Oper Die Walküre, 1. Akt

Auf der Flucht vor seinen Feinden taumelt Siegmund während eines Schneesturms in ein fremdes Haus, wo er auf Sieglinde trifft. Die beiden fühlen sich augenblicklich zueinander hingezogen. Hunding, Sieglindes Ehemann, fragt Siegmund, wer er sei. Dieser entgegnet von seinem Unheit überschatteten Leben, muss dann aber erfahren, dass Hunding zu seinen Feinden gehört und er ihm am nächsten Morgen zum Kampf gegenübertreten muss. Nachdem Hunding sich zur Ruhe begeben hat, gestehlt Sieglinde Siegmund ihre Not und erzählt ihm, wie bei ihrer Hochzeit ein Fremder – Wotan – sein Schwert in den Stamm der in der Mitte des Hauses stehenden Esche gestoßen hat, das bislang niemand herauszuziehen vermochte. Siegmund schwört, Sieglinde zu erlösen, und die beiden erkennen, dass sie Bruder und Schwester sind. Siegmund zieht das Schwert aus dem Stamm und erklärt Sieglinde zu seiner Braut.

2. Akt (Inhalt der Oper Die Walküre) 

Wotan weist seine Lieblingstochter, die Walküre Brünnhilde, an, Siegmund im Kampf mit Hunding beizustehen. Wotans Frau Fricka allerdings besteht darauf, dass Wotan Hundings Ehe schützen muss, und weist Wotans Argument zurück, dass Siegmund die Götter retten könne, wenn er den Ring der Niebelungen zurückgewinnt. Wotan erkennt, dass er in seiner eigenen Falle gefangen ist: Auch er muss sich an die Gesetze halten. Sein Plan geht nicht auf, und so befiehlt er Brünnhilde, Hunding den Sieg zu geben. Brünnhilde nähert sich Siegmund und verkündet ihm den nahen Tod. Aber trotzig will Siegmund lieber sich selbst und Sieglinde töten, falls sein Schwert Hunding nicht zu besiegen vermag. Bewegt will Brünnhilde sich Wotan widersetzen und Siegmund helfen. Doch während des Kampfes der beiden Männer erscheint Wotan und zerschmettert Siegmunds Schwert. Siegmund wird von Hunding getötet. Brünnhilde entflieht mit Sieglinde und dem zerbrochenen Schwert.

Handlung der Oper Die Walküre 3. Akt

Brünnhilde bringt Sieglinde zum Walkürenfest und bittet ihre acht Schwestern um Hilfe, die sich jedoch voller Furcht weigern, sie vor ihrem Vater zu verstecken. Brünnhilde eröffnet Sieglinde, dass sie Siegmunds Kind unter dem Herzen trägt, und schickt sie alleine fort. Sie selbst bleibt zurück, um Wotan gegenüberzutreten, der sie dazu verdammt, eine Sterbliche zu werden. Er umgibt sie mit einem Feuerwall und versenkt sie in tiefen Schlaf; sie soll dem tapfersten Helden gehören, der die Flammen überwinden und sie erwecken kann. Beide fühlen, dass dieser Held Siegfried sein muss, das Kind, welches Sieglinde gebären wird. Traurig nimmt Wotan Abschied von seiner Tochter und spricht einen Zauber aus: Jedem, der die Spitze seines Speeres fürchtet, wird es unmöglich sein, den Felsen zu betreten.

 

 

Gelesen 1894 mal Letzte Änderung am Dienstag, 21 April 2020 11:04

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