Semperoper schneidet bei "Opernwelt"-Bilanz gut ab

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So schön kann Oper sein: Die Dresdner Semperoper in der Dämmerung So schön kann Oper sein: Die Dresdner Semperoper in der Dämmerung Foto: Semperoper Dresden © Matthias Creutziger

Bei der diesjährigen Bilanz der Zeitschrift »Opernwelt« haben auch die Semperoper Dresden und viele in dieser Spielzeit hier engagierte Künstler erste Ränge belegt. Stefan Herheim wurde in den Kategorien Beste Aufführung und Beste Inszenierung/Bester Regisseur mehrfach genannt, darunter für seine bejubelte Dresdner »Rusalka« sowie für seine Kopenhagener »Lulu«, die er in dieser Spielzeit in Dresden auf die Bühne bringen wird. Auch die Kostüm- sowie die Bühnenbildnerin dieser beiden Produktionen, Gesine Völlm und Heike Scheele, wurden mehrfach hervorgehoben. Stefan Herheim wird in den kommenden vier Jahren an der Semperoper jeweils eine Neuproduktion herausbringen wird.

In der Kategorie Beste Uraufführung fand Henzes »Gisela! Oder: Die merk- und denkwürdigen Wege des Glücks« in der Dresdner Inszenierung von Elisabeth Stöppler Erwähnung. Ebenfalls hervorgehoben wurde ihr Kostümbildner Frank Lichtenberg in der Kategorie Beste Kostüme.

Weitere Nennungen entfielen auf Omer Meir Wellber, Dirigent der »Daphne« der vergangenen Spielzeit, mit dem die Semperoper für die Zukunft viele Pläne hat, sowie auf den Countertenor Franco Fagioli als Nerone, zu hören derzeit wieder in der Dresdner »Poppea«, und auf Stuart Skelton, den Lohengrin in der nächsten Aufführungsserie an der Semperoper. Cornelius Meister, der im Februar Herheims »Lulu« dirigiert, wurde ebenso gelobt wie der junge tschechische Komponist Miroslav Srnka, dessen neues Werk »Jakub Flügelbunt« im Dezember von der Semperoper Junge Szene uraufgeführt wird.

Beachtung mit CD-Produktionen fanden außerdem Christian Thielemann, künftiger Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle, sowie Erik Nielsen, Dirigent des neuen »Simplicius Simplicissimus« an der Semperoper Dresden.

(Quelle: Pressemitteilung Semperoper Dresden)